Wir über uns:

 Seit vielen Jahren beschäftigen wir uns mit Pferden und deren Ausbildung. Wie die meisten Reiter und Pferdefreunde haben wir zunächst in einer Reitschule und später durch einen Privatlehrer das Reiten, den Umgang, die Ausbildung und Pflege von  Pferden gelernt.  Mit der Zeit kamen uns immer mehr Zweifel ob der  erlernte Umgang mit den Pferden das richtige für die Pferde ist. Wir bemerkten das viele Pferde beim reiten nervös sind oder bei der Hufpflege und dem täglichen Umgang Schwierigkeiten mit ihren Besitzern und Pflegern haben. Schnell wurde uns klar das es keine gute und nachhaltige Lösung ist mit  Gerten  oder anderen schmerzzufügenden Mitteln Probleme zu lösen. Wir haben nach einer Alternative gesucht die es dem Menschen ermöglicht ohne Gewaltanwendung seine Ziele zu erreichen und mit dem Pferd zu kommunizieren. Nach einigem suchen und dem Glück des Zufalls hörten wir von GaWaNi Pony- Boy.       

Wir besuchten zwei Demoveranstaltung bei der Pony in Deutschland seine Technik vorstellte und waren sehr begeistert. Der Weg dieser Technik ist eigentlich einfach ausgedrückt, sei ein besseres Pferd.

Nach dem wir die Vorführungen gesehen hatten und uns Pony-Boy ausführlich auf all unsere Fragen Auskunft gegeben hatte haben wir uns entschlossen die Technik zu erlernen. In den folgenden zwei Jahren hat unser Mitarbeiter  Chr. Muth 8 Kurse belegt . Dabei hat Pony-Boy die Anforderungen an Christian bei jedem Kurs gesteigert und so für eine gute und gründliche Ausbildung gesorgt. In der Pressemitteilung des Regio-Fernsehens Waghäusel hieß es dann:

 "...Im August war es dann endlich so weit. GaWaNi Pony-Boy kam nach Teneriffa auf den Reiterhof „Finca Verde „ der Familie Eschbach. Pony nahm Christian im Rahmen eines Kurses unter die Lupe und prüfte ihn. Mit verschiedenen Pferden musste Christian Muth zeigen was er kann. Zur großen Freude hat er alle Aufgaben zur Zufriedenheit Pony`s gelöst und bekam ein dickes Lob. In den News vom 08 Sept 2003 schrieb Pony: 

I´m just back from Tenerife. I think that his was the best Tenerife course that we have had to date. One student, in particular, was a shining example of the phrase, "perfect practice makes perfect. Christian, who has been to three courses, showed great understanding of controlling the horse´s movement......

In der Folge haben wir damit begonnen Demoveranstaltungen zu organisieren und Kurse zu veranstalten. Für die Schüler die in Europa auf Kursen waren , organisieren wir zwei mal Jährlich ein Treffen auf dem Araber-Gestüt „Wild Rose-Farm „ von Corina Mauch. Bei diesen Treffen können die Teilnehmer ihre Kenntnisse überprüfen und gegebenen Falls verbessern lassen. Christian hat in der Zwischenzeit  weit über hundert Pferde nach dieser Technik gearbeitet und ist für viele Pferdehalter zum Ausbilder und Ansprechpartner geworden. 
Wir haben schon jetzt vielen Pferdehaltern helfen können die schon aufgeben wollten weil sie keinen Weg kannten mit ihrem Pferd  zu kommunizieren.
Uns ist es eine Freude wenn die Pferdebesitzer durch unsere Ausbildung besser mit ihren Tieren arbeiten können und das ohne Gewaltanwendung , ohne dass Pferd zu brechen  und ohne das durch technische Hilfsmittel dem Pferd schmerzen zugefügt werden. Diese Trainingsmethode, ist unabhängig von der Reitweise, dass beste Fundament für eine gute Beziehung zum Pferd, egal was wir mit unserem Pferd im Reitsport und in der Freizeit erreichen wollen. 

Das ist das Ziel unserer Arbeit, dem Pferd ein Führer zu sein dem es vertrauen kann. Ihr seht hier meinen Fuchs der rund 10 Jahre als Schul und Freizeitpferd arbeiten musste. Außer den vielen Reitanfängern die ihm mit der Trense im Maul herumgerissen haben wurde er auch noch für jede noch so kleine Gegenwehr oder eine falsche Bewegung beim Hufschmied mit Schläge bestraft. Zuletzt hat ihn aber nichts mehr in die Knie zwingen können und er war nur noch aggressiv, lies sich nicht mehr halftern oder reiten und der Besitzer sagte mir: Nimm ihn oder ich schicke ihn nach Italien! Ich habe ihn genommen und ihm das Vertrauen zurückgegeben. Mit unserem gewaltfreien Training haben wir eine neue Beziehung aufgebaut und es geht dem Pferd wieder gut. Jetzt ist es mein Pferd, mein Kuschel-Fuchs!   Mancher fragt sich wie das gemeint ist, Gewaltfreies Pferdetraining. Wo fängt die Gewalt an? Immerhin haben die meisten von euch gelernt das man ein Pferd ohne weiteres mit der Gerte schlagen darf und in vielen Reitschulen bekommt man beigebracht das das Pferd eigentlich gar keinen richtigen Schmerz verspürt sondern nur aufgeweckt wird oder das es nur eine Hilfe sei. Eine weitere Verharmlosung ist der Spruch" die Pferde treten sich ja auch und das ist viel schlimmer als ein Schlag mit der Gerte". Wer einmal an sich ausprobiert hat wie sich ein Hieb mit der Gerte an seinem Bein anfühlt weis was ich meine. Des weiteren sollten wir bedenken das wir auch mal den kürzeren ziehen können wenn wir dem Pferd mit Gewalt etwas beibringen wollen. Wenn ich von gewaltfreiem Pferde-Training rede meine ich damit das wir unsere Ziele bei der Arbeit mit dem Pferd ohne körperliche Gewalt, ohne technische Hilfsmittel ohne zermürbendes Hetztraining erreichen sollten. Wir arbeiten in einem 18 Meter großen Round-Pen. Das einzige Hilfsmittel das wir benutzen ist ein weiches Seil von ca. 4,20 M länge das wir aber nur als Verlängerung unserer Arme verwenden dürfen, der Rest ist unsere Körpersprache. Damit bauen wir eine gesunde Beziehung zu unserem Pferd auf, den Grundstein für alles was wir mit dem Pferd noch erreichen wollen.
Natürlich ist das hier nur eine grobe Umschreibung unseres Trainings aber eine Beschreibung in allen Einzelheiten ist Bücherfüllend. Wenn es euch interessiert schaut mal wieder rein, wir geben demnächst unsere Kursdaten bekannt.

   

Es ist nicht wichtig wie groß ein Pferd ist oder was für eine Abstammung es hat, die Sprache der Pferde ist immer die gleiche!

 

 

8 Eichenhof

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